Übersicht – Keramik im Verbund
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| Al2O3 Stab 3 mm mit Nickelspitze | Dünnwandige Isolationshülse im CIM Pro Verfahren |
Keramik-Metall im Verbund
Keramiken können mittels unterschiedlichster Fügetechniken mit diversen Metallen verbunden werden.
Zu beachten bei der Wahl der geeigneten Fügetechnik sind die unterschiedlichen Materialcharaktere der Werkstoffe, die je nach Umgebungsbedingung unterschiedlich wirken (z.B. höhere Temperaturen beeinflussen die unterschiedlichen Längenausdehnungen; chemische Resistenz, mechanische Belastbarkeit …).
Ein weiteres Kriterium zur Verbindung ist die Lösbarkeit der Bauteile. Eingeschränkt wird die Wahl in manchen Fällen durch geometrische Restriktionen, basierend auf dem Herstellverfahren des metallischen Körpers.
Mögliche Verbindungstechniken für einen Keramik-Metall Verbund:
- Kleben
- Kitten / Zementieren
- Löten
- Mechanische Verbindung (Schrauben, Stecken, Einpressen, Klemmen, Bördeln)

Keramik-Kunststoff im Verbund
Ideal ergänzen sich Kunststoff- und Keramikspritzgussteile. Beide Materialien können an dem definierten Einsatzort die materialspezifischen Vorteile einbringen.
So ergänzen sich die beiden Materialien innerhalb des Gesamtsystemes optimal. Die Formgebungsmöglichkeiten des Spritzgussverfahrens eröffnen für beide Fügepartner vielfältige Möglichkeiten, um eine funktions- und materialgerechte Verbindung zu schaffen. Ergänzt wird dies durch Kostenvorteile, die sich durch einfache Montagetätigkeiten ergeben.

Mögliche Verbindungstechniken für einen Keramik-Kunststoff Verbund:
- Kleben
- Mechanische Verbindung (Schrauben, Stecken, Einpressen, Klemmen, Schnappverbindung, Bördeln)
- Umspritzen (Gesintertes Keramikbauteil als Einlegeteil im Kunststoffspritzguss)
Keramik-Keramik im Verbund
Keramik-Keramik Verbunde werden in vielen Fällen wegen der hervorragenden tribologischen Eigenschaften des Verbundes gewählt.
Beide Werkstoffpartner weisen die identischen Materialspezifikationen auf und verhalten sich demzufolge bei den unterschiedlichsten Einsatzbedingungen gleich. Die Funktion wird damit nicht beeinträchtigt und bleibt selbst bei widrigsten Bedingungen gewährleistet.
Darüber hinaus weisen die Verbunde minimalste Verschleißerscheinungen durch die hohe Oberflächengüte der Werkstoffe aus. Die Folge: eine hohe Standzeit und gesenkte Lifecycle-Kosten.

Mögliche Einsatzbereiche für Keramik-Keramik-Verbund:
- Dicht- und Regelscheiben (Industriearmaturen, Sanität, Ventile)
- Lager / Düsen
- Gleitringe
- Buchsen
- Kolben / Zylinder
Anwendungsbeispiele:


